Zuschauerstimmen

Zuschauerstimmen

Bilderrausch und Zeitensprünge - Ein Dorf und seine Geschichte(n)

Theater, das anrührt.

Die neue Produktion der Scheunenbühne Cospeda, Bilderrausch und Zeitensprünge, ein Dorf und seine Geschichte(n) – wirklich Neuland. Fenster wurden geöffnet in verschiedene Zeitepochen bis heute, die auch geschichtliche Schnittpunkte hatten. Stammbaum einer Cospedaer Familie durch zwei Jahrhunderte nachempfunden, gelebt, dargestellt.

Auch Dank alter Überlieferungen, Chroniken Szenenbilder identisch erarbeitet. Von ernsteren, tiefgründigen Passagen bis heiter. Unterstützt durch moderne Technik als Überleitung zu den einzelnen Szenen mit Erzähler. Ansprechende Bühnenbilder. Kein Theaterstück, das auf reine Unterhaltung aus ist.
Schauspieler als Verwandlungskünstler. 7 Darsteller spielen 40 verschiedene Rollen. Der Maler Emil Nolde durfte auch nicht fehlen. Fand er in Cospeda durch ein Missgeschick zu einer neuen Aquarelltechnik….Zeit typische Dialoge, wie sie hätten sein können, rührten das Publikum an. Am Ende Auflösung im Jetzt. Sinnsprüche über das Leben, die den einzelnen tragen…

Ein weiterer Meilenstein in der künstlerischen Entwicklung der Scheunenbühne Cospeda. Dank Iris König, der Spielleiterin, und ihrer begabten Mimen, ist wieder eine sehenswerte und nachklingende Produktion auf die Bühnenbretter gekommen. Beachtenswert, kreativ, vielfarbig. Weiter so, ihr Lieben. Möge euch der Stoff nicht ausgehen, aus dem gespielte Geschichten werden….Bleibt gesund und Ideenreich. Bis zum Wiedersehen.

Eure Musesuse. 23. September 2018

Tatort Cospeda

Tatort Cospeda. Scheunenbühne lädt ein.

Vollmondbeleuchtung auf dem Heimweg Cospedaer Grund. Gelbe Blätter schweben hernieder. Nieselregen raschelt. Nachtspaziergang tut gut. Eben erlebtes lässt mich lächeln. Scheunenbühne Cospeda überraschte mit neuen Produktion. Tatort Cospeda. Premiere am Tag der Bundestagswahl, 24. September 2017. ” Tatort Deutschland.”

Was doch immer wieder interessant ist, die Ideen des Ensemble. Diesmal dem Fernsehen auf der Spur….Filmteam sucht Cospedaer für Nebenrollen, Tatort. Feine Filmeinlagen dokumentieren, ergänzen das Geschehen außerhalb der Bühne. Zuschauer werden mit raus genommen an Schauplätze in Cospeda. Die Jagd nach der Story für Sonntag Abend.  

Gelungene Kombination von Film und dann wieder Vorhang auf für die Mimen….Amysante Dialoge erwirken so manche Heiterkeit im Publikum. Diese einzelnen Typen…Habe alle Produktionen bis jetzt gesehen. Was doch in den Leuten von der Scheunenbühne drinnen steckt. Verwandlung, Talent, Begabung, Bewegung, Experimentierlust…gefördert von Spielleiterin Iris König und Regiemannschaft.  

Immer wieder schön, wie vor und nach dem Theaterabend für alle gesorgt ist. Wärmende Heizstrahler, heiße und kalte Getränke, Brezeln für kleinen Hunger.

Ihr Guten, möge das Ideenbrünnlein nie versiegen. Bleibt gesund, offen, voller Freude in eurer Welt, Scheunenbühne Cospeda und auf der Lebensbühne.

Herzliche Grüße von Musesuse, Donnerstag 2. November 2017.

Die Nacht vor der Schlacht

Nächtliches Echo

Waldkauzruf kuwith, leuchtender Mond, ziehende Abendwolken, Sterne… Nächtliche Stimmungen, Oktobermusik…Cospeda, Closewitz, Lützeroda baldiger Austragungsort für ein ehemals blutiges Spiel, 210 Jahre her. Schlachtnachstellung. Dabei sein mit Eintrittskarte, wenn die Truppen aufeinanderprallen…

Und was macht das Ensemble der Cospedaer Scheunenbühne aus dieser doch auch fragwürdigen Erinnerungskultur?
Ihre neue Produktion,” Die Nacht vor der Schlacht.” Wie sich ein Dorf auf Gäste vorbereitet. Amüsante Dialoge, Verwandlungen, unterschiedliche Charaktäre, gekonnt dargestellte Typen, Begrüßungskultur…Kleine und große Wunder…

Ja möcht nicht soviel verraten. Kommt und seht, seid dabei, erfreut euch. Hebt den Becher auf diese wunderbare Truppe, angetan mit den Waffen des Lichtes und Rüstung des Wortes….Heutige Sonntagspredigt hallt nach…Laßt es rascheln in den Spendengläsern am Ausgang. Für eine gute Sache. Scheunenbühne dankt…
Waldkauz ruft, Oktoberkühle…Die Nacht…

Euch weiterhin gute Ideen, Spielfreude, Gesundheit, das nötige Geld für Veränderungen, Anschaffungen, gute Partner und Sponsoren.

Liebe Grüße von Musesuse

Frau Holle - Frisch aufgeschüttelt durch die Scheunenbühne Cospeda

“Scheene hamse widder jespielt”, denke ich auf dem Heimweg durch den Cospedaer Grund. Wie doch durch Phantasie und Spielfreude solch alter Stoff neue Farbe bekommt. Frau Holle. Wer denkt da nicht an Gold- und Pechmarie, Backofen und Apfelbaum, Fleiß und Faulheit, Brunnen und Tor… 
Diesmal erleben wir die Scheunenbühne im Saal vom Gasthaus zur Linde in Cospeda. Einfache Bühnenelemente. Und das Tollste: das Publikum wird eingebunden. Abteilung Wiese, Backofen, Apfelbaum. Tische in U-Form gestellt, Texte, Hinweise, Handlungen groß leserlich auf Papier. Frau Holle dazwischen dirigiert die Sprechchöre. 
Hahn in besonderer Rolle. Geräuschkulisse, Imitator, Kommentator. Was alles in einer Posaune steckt bzw. in dem, der sie handhabt… Und das Spiel der einzelnen Figuren. Marie, Mariechen, Mutter, Hahn, Brunnen, Tor, Frau Holle… Ich denke, es begeistert nicht nur das kindliche Gemüt… 
Wenn ihr wissen wollt, welchen Plan Brunnen und Tor aushecken und wie der Hahn dabei hilft, dann kommt in die Vorstellungen. Bekannte Melodien inklusive… Na, neugierig? Das Ensemble der Scheunenbühne Cospeda freut sich auf euch… 
Kartenvorbestellungen bei der Scheunenbühne. Märchen für Klein und Groß im Advent 2015. 
Liebe Grüße von Musesuse und allen eine schöne Adventszeit.

Sagenhaftes Cospeda

Bühne frei in Cospeda

Wärme, Abendstimmung. Gute Sicht auf die urbanen Weiten von Jena. Paragleiter schweben über den Jenzig. Weizen steht gut am Cospedaer Feldrain. Vogelgezwitscher, Hundegebell, Insektengesumm…. In der Scheunenbühne rumort es. Letzte Vorbereitungen. Heute ist wieder Vorstellung. Eine Eigenproduktion des Ensembles.” Sagenhaftes Cospeda.” Wir dürfen gespannt sein.
Wie immer vor dem Tore Getränke im Angebot. Wein dargereicht in tönernen Trinkgefäßen, extra getöpfert von einer Behindertenwerkstatt. Stilvoll. 3. läuten, alles in Erwartung der Dinge….Bierkästen als umfunktionierte Tische, Blumenstrauß dekoriert. Teller mit Gummitieren und einem gruslig anmutenden Auge zwischen den Stuhlreihen. Kann der Wein mal abgestellt werden. Ideen, Ideen…..
Bierkästen auch als Bühnenelemente, im Gasthof zur Rose bei Polly der Kneiperin. Freies Spiel über wahre Begebenheiten aus der Cospedaer Gegend. Stück im Stück. Bürgermeister als unzufriedener Lokalreporter strafversetzt aus Erfurt, soll etwas über das vermeintlich langweilige Nest schreiben. Was der Zeitungsmensch nun alles erleben muß….Kommt aus dem staunen nicht mehr raus.
Schauspieler wahre Verwandlungskünstler. Reporter versteht die Welt nicht mehr. Denkt es liegt am alten Wein. Reportage gelingt. Ja sagenhaftes Cospeda, prima Darsteller….Danke für diesen vorzüglichen Abend. Das wäre wieder mal ein würdiger Anlaß auf euch alle den Becher zu heben. Zum Wohl, auf weitere gute Abende bei der Scheunenbühne, wenn`s heißt Theater, Theater…
Ganz herzlichen Dank auch an die Spielleiterin Iris König. Inzwischen gibt es auch eine Juniortheatergruppe in Cospeda. Danke für Dein Engagement liebe Iris beim Aufbau der Theatergruppen. Mögen die guten Ideen und die Spielfreude nicht ausgehen…..
Musesuse
(29.06.2015) 

 

Der Scheunenbühne ist wieder ein Volltreffer gelungen.
Dr. Wolfgang Biewald
(20.06.2015)

Krippenspiel 2014

Glühweinwolke im Cospedaer Kirchlein, Bänke füllen sich. Sogar Else ist da. Pfarrers Hund. Ob er bzw. sie auch eine Rolle spielt im Krippenspiel? Adventsstern glüht magisch, große Fichte kugelbehangen in der Ecke, kerzenbestückter Leuchter. Blickfänge im Raum neben Kanzel, sakraler Gegebenheiten … Requisiten warten auf Belebung …
Glockengeläut kündet vom Beginn des Stückes. Mit Gesang geht`s los. Man merkt, die Spieler sind in ihrem Element. Was sie sich immer einfallen lassen … Heilig Abend in Cospeda. Pfarrer als russischer Tourist, wird zum Kurrende singen eingespannt. Familie im Durcheinander der Festvorbereitungen. Nur gut, dass es Opa gibt. Bürgermeister als Ehemann. Herrliche Dialoge, so ganz aus dem Leben gegriffen …
Interessant, dass sie sich alle einladen lassen mit der Kurrende von Haus zu Haus zuziehen. Stimmige Weihnachtslieder weben einen feinen Stoff fast Musical ähnlich. Bilder, zufriedenes, älteres Paar vor`m Fernseher …Junges Glück mit Neugeborenen. Kurrende singt, ich steh an deiner Krippen hier. Sogar ein Segen darf nicht fehlen. O du fröhliche…
Danke ihr guten alle, das war die richtige Einstimmung auf Weihnachten. Und Else wedelt mit dem Schwanz dazu. Liebes Ensemble, euer sogenanntes Neuland habt ihr trefflich bestellt.
Liebe Grüße und allen Cospedaern + Welt einen erfüllten 4. Advent + hoffentlich auch erholsame Feiertage.
Musesuse (21.12.2014)

Dorftratsch oder Stadtgeflüster - Leben und Lieben lassen

KulturGut Cospeda- Klingendes Örtchen…

Scheunenbühne Cospeda am 9. September 2014. Wieder erfreuten die Mimen, Abend war ausgefüllt. Wir lachten, weinten gemeinsam, fieberten und fühlten mit. Danke ihr Guten..
Was noch sehr genial war, das stille Örtchen auf dem Hof. Früheres Hühnerdomizil umfunktioniert zum Urinoko für Groß und klein. Einfach genial. Dank den Einrichtern…Eben große Kultur….Hinten, vorne, oben, unten…Wege kerzenbeleuchtet, damit kein Schäfchen sich verirrt….
” Auf, Ein, Zwei, Viele Wohls ihr lieben Schauspieler die tönernden Becher erheben.., auf Vergangenes, Gegenwärtiges, Zukünftiges….”
Ihr seid ein Klasse Emsemble. Weiter so. Da Capo….Gottes Segen auf all Euren Wegen…
Liebe Grüße von Musesuse
(09.09.2014)  

 

Dorftratsch oder Stadtgeflüster – Bemerkungen zur Premiere

Das Cospedaer Theaterpublikum war gespannt, gespannt auf den 27. Juni: Die neue Premiere der Scheunenbühne. Sollte das neue Stück wieder so erfolgreich sein, wie die „De Seperation“?… 
Vorab erfuhr man, es werde an einem Volkstück geprobt mit brandaktuellem Hintergrund, Texte und Handlungen hätten sich die Darsteller gemeinsam mit ihrer Chefin, der Theater-Dramaturgin Iris König selbst erarbeitet.
Spannung und Neugier wurden beflügelt durch eine professionell gestaltete Programmvorschau, die u.a. die Protagonisten vor dem berühmten Napoleonstein in den für ihre Rollen charakteristischen Posen zeigen:
Die ca. 40 Premierenbesucher erblickten zunächst vor dem Vorhang drei Papp-Sitzkisten, durch den daneben platzierten Ginkgo eindeutig als die allbekannte „Liebesbank“ zu erkennen.
Von diesem, immer wieder in den Handlungsablauf einbezogenem zentralen Ort erfuhr man zunächst durch die Redakteurin des „Cospe-Boten“ Ergebnisse der Befragung, ob Cospeda nun ein Dorf oder eine Stadt sei.
Dann nahm das Bühnengeschehen Fahrt auf.
Die eigentliche Handlung soll hier nicht erzählt, aber die dringende Empfehlung gegeben werden, sich dieses Stück unbedingt einmal selbst anzusehen. 
Mit zwar sparsamen, aber zumeist eindeutigen Bühnenbildern fand sich der Zuschauer im Ort der Handlung stets gut zurecht.
Geschickt in den Handlungsablauf eingebaut waren auch die Power-Point Einblendungen auf der im Oberteil der Bühne angebrachten Leinwand.
Dank ihrer die jeweilige Persönlichkeit auch äußerlich beschreibenden Kostümierung, den ihnen beigegebenen Gerätschaften und vor allem der ungemein beredten Mimik eigentlich aller Darsteller konnte der Zuschauer dem Handlungsablauf mühelos folgen. Die Dialoge waren deutlich vorgetragen und oft mit tiefsinnigen und witzigen Einfällen garniert.
Spontaner Beifall und die Gags belohnende Lachsalven belohnten dies.
Dem Untertitel des Spiels „Leben und Lieben lassen“ geschuldet waren diverse, verschiedenartig geschneiderte Liebesgeschichten eingeflochten von denen letztendlich -Balsam für die Herzen des Publikums- auch zwei glücklich enden. 
Besonders beeindruckend wegen des Tiefsinnes der Handlung und der schauspielerisch beeindruckenden Wandlungsfähigkeit war die Rolle der Rentnerin Lydia Lehmann, die zutiefst enttäuscht war, als zu ihrem 100. Geburtstag niemand Zeit fand, mit ihr in der „Linde“ zu feiern. Aber mit ihrem Abschlusssatz doch eine Liebeserklärung an unser (Dorf) Cospeda abgab:
„Ach was sulls, ich liebe ja mei Cospe und de Leide. Wo annersch wär ich wahrscheenlich jar nich so alt geworn. Och wenn´sch viel verännert hat, das is ja iwerall uff der Welt so – es is a schienes Fleckchen Erde und de Leide wär´ns schunne noch begreife“.
Brausender Beifall, „Bravo“-Rufe und die einhellige Beurteilung der Zuschauer beim Gespräch vor dem Scheunentor bezeugten: Auch mit dem neuen Stück ist dem Scheunenbühnen-Ensemble wieder ein großer Wurf gelungen. Man kann den Akteuren nur wünschen, dass sie auch fürderhin mit dem gleichen Feuer die Cospedaer Bühnenlandschaft beleben und als Zuschauer nur hoffen, noch viele solche Bühnenerlebnisse geboten zu bekommen.
(Nachtrag: Als langjährige Abonnent des DNT Weimar bin ich selten mit so frohem, heiterem und nachdenklichem Gefühl aus einer Vorstellung gekommen, wie aus dieser.) 
Beitrag Cospe-Bote Ausgabe X-2-2014, Dr. Wolfgang Biewald  

 

 

Man muss es gesehen haben, weil es unbeschreiblich ist !
„Leben und Lieben Lassen“. Inniger wäre dem Zuschauer nicht zu begegnen, als dass er sich von den Gefühlen der Menschen eines Dorfes mitreißen lässt, wenn Tradition, Generation, Vergangenes und Heutiges, Leidenschaft, Modernes, Sehnsucht, Stress, Trauer und die Suche nach dem Glück gebündelt werden. 
In dem KulturGut Cospeda sitzt man wie in einer Familie zusammen.
Ein selbst geschriebenes Stück? Tatsächlich authentisch zur Geschichte Cospedas und für jeden Darsteller ein Stück Wahrheit und Weisheit, für die er sich öffnet. So, wie die Wahrsagerin ihren Kunden zu sich selbst finden lässt oder der Briefträger mit seiner Körperhaltung seine Nachrichten vornweg schickt, geben alle Darsteller in ihrer Rolle auch den Typ ab.
Form und Inhalt lassen eine lange Erinnerung zu, mehr als nur Vergnügliches, vieles bleibt unter der Haut. 
Wie wäre es mit einer Verfilmung? Der Bürgermeister möge darüber nachdenken.

Gratulation von Anneliese Seime! 
Vierzehnheiligen, 17.7.2014  

 

 

Cospedaer Sterne

KulturGut Cospeda am Abend. In der Scheunenbühne spricht man sich ein. Ja das ist schon die halbe Miete für`s gelingen vom Theaterspiel. Amseln flöten im Baumgeäst. Die Laufenten mit ihrem kleinen Gefolge im Stall. Zuwachs auf dem alten Pfarrhof neben einem Ziegenböckchen. Getränke, Kuchen, Brezeln warten gekauft + verköstigt zu werden vor`m Bühneneingang. Erste Besucher kommen erwartungsfroh….
Dorftratsch oder Stadtgeflüster gibt`s heut zu hören, zu sehen. Untertitel leben und lieben lassen, eine Eigenproduktion der Truppe. Weiße Kartons stilisieren Bühnenbilder. Liebesbank, Napoleonstein, Tisch. Interessant wie überzeugend Episoden, södchen dargebracht werden aus Cospeda. Ganz toll wie einfallsreich Typen gemimt, Handlungen improvisiert, von ernst bis heiter. Da bleibt kein Auge trocken. Großartige Leistung der Schauspielgruppe. Kaum glaubhaft ein Laienensemble.

Diese Typen… Postbote Ronny Pechmann gespielt von Tilman Krause, sonst Pfarrer hier von 14 Dörfern, die Überraschung des Abends.
Hellseherin Christine Stiebritz gekonnt verkörpert von Babet Lehmann mit ihrer Liebes und Lebensberatung auf der Liebesbank, am Cospedaer Feldrand,
Jäger Rudolf Kühnemund dargestellt von Bernd Zickler ein herrlicher Typ, Hundertjährige Bürgerin Lydia Lehmann, schauspielerische Glanzleistung von Henriette Gallas….Nur um einige Figuren zu nennen stellvertretend für alle.
Schon das erste Stück die Separation war ein Riesenerfolg. Nun dieses hier noch ein Steigerung. Großes Theater im Pferdestall. Hut ab. Cospeda macht von sich reden. Oberdorf, Unterdorf, Liebe, Leben, Sport, Kunst, wahres, fiktives. Danke liebe Spielleiterin Iris König für die Einstudierung.

Mein Theaterbesuch einmal im Jahr. Natürlich Cospeda. Immer etwas besonderes. Da lass ich gern zehn Euro springen. Einzigartig. Ambiente, Spielleistung. Auf weitere Vorstellungen prosit!!!! Wenn es heißt Vorhang auf bei der Scheunenbühne in Cospeda.
Uns allen ein gutes Spiel auf der Bühne, die sich Leben nennt. 

Liebe Grüße von Musesuse
(09.07.2014)

De Seperation

Ach Du lieber Schachtschabel,
du hast uns viel Spaß bereitet. Wir hatten zwar vorher eine geschlagene halbe Stunde im Regen und Wind gefroren, wurden aber herrlich entschädigt. Ihr seid wirklich eine tolle Truppe! Da waren so viel ausgefeilte Details und so viel Spaß am Spiel zu sehen, dass wir uns wirklich königlich amüsiert haben. Danke für den schönen Abend! 
Herzliche Grüße 
Kerstin Klingebiel und Familie
(27.05.2013)

 

Ich habe Ihr toll aufgeführtes Theaterstück sehr genossen, da haben Sie ja eine Menge Text lernen müssen! Viele Grüße an alle Mitspieler und großes Lob!!!

Herzlichst
Ihre C. Brozek
(26.05.2013)

 

Liebes Schauspiel-Ensemble,

mit der gestrigen Vorstellung habt Ihr uns wieder ein ganz besonderes Vergnügen bereitet, dafür bedanken wir uns sehr bei allen Beteiligten!
Man spürt, mit welchem Engagement sich jeder Einzelne einbringt und welche Freude das Schauspiel auch den Spielern selbst bereitet.
Unser persönlicher Eindruck war, Ihr seid seit dem Herbst noch besser geworden!
Für alle weiteren Vorstellungen wünschen wir Euch ebensolche Spielfreude und ebenso begeisterte Zuschauer!

Beste Wünsche von
Heidi und Gerhard Huck

 

Besondere Bilder verführen den Betrachter am Sonntag Abend in Cospeda. Von Kerzen gesäumter Weg zum KulturGut….Einladendes leuchten in der Dunkelheit….Ja die Scheunenbühne läd ein zu Pfarrer Bernhard Güldenapfel ( 1867- 1947) seinem Volksstück: De Seperation. Vorher dürfen wir noch eenen juten Ween probiere, damit mir dann auch fei lustsch sinne….Ihr hotts errate, das Stikke ist in ilmthüringischen Dialekte geschriewen…
40 besetzte Sitzkartons vom Kirchentag und ein paar Stühle ( hab letzten noch ergattert) in der Scheune. Los giehts Spiele….In der Besetzung Leute aus Cospeda…. Bei Separationen gehts um Flurbereinigungen. Abschaffung der Dreifelderwirtschaft zu heutigen geometrischen Ackerformen…. Aber schinne hunse jespielt. Strohballen, die immer nach jedem Akte zurechte gerückt wurden. Schlicht, ideenreich in Szene gesetzt. Bauer August Schachtschabel ( Bernd Zickler) wollte seine Weese ( Wiese) nich hergäbe. Erst wenn de Saale nen Berch noff gelofe wäre, wolle er unerschreibm….
Einige dramatische Stellen verursachten mir heftiges Herzklopfen. Hatte ein Albtraum mich in der Nacht zu vor belastet…..Man könnte alle Darsteller aufzählen….Bauer Budenqualm ( Babet Lehmann) machte seinem Namen alle Ehre…Bekam sich auf der Gemeeneversammlung mit eenem anerm Bauern in de Wulle, wegens de Hinner (Hühner)….
Viel Beifall gab`s…Hatte doch och der Ween die Stimmung angeheizt….Sogar Dackel Else vom Pfarrhof war als Schäferhund mit dabei. Geschichte und Geschichtchen….Einfach und überzeugend dargebracht. Iris König hatte die Spielleitung. Im Frühling heißt es wieder: Vorhang auf bei der Scheunenbühne Cospeda, Heimatverein lädt ein….Na da giemer widder hin….
Uns allen im Daseinstheater hoffentlich wenig dramatisches….Mimen und leben wir uns, so weit es möglich ist….

Liebe Grüße von Musesuse 14.10.2012